Grundlagen der Reinigung

Der pH-Wert chemischer Reinigungsprodukte ist eines der wichtigsten Kennwerte für die Bewertung von Reinigungsprodukten und deren Einsatzgebiet:

  • niedriger, saurer pH-Wert: >>> pH kleiner 7
  • neutraler, wässriger pH-Wert: >>> pH ca. 7
  • hoher, alkalischer pH-Wert: >>> pH größer 7

Der saure Reiniger:
enthält mehr oder weniger starke Säuren, die Salz-/ Kalkablagerungen auflösen.

pH-Wert Skala

Geeignet für die Reinigung von:

  • Böden / Fliesen
  • Armaturen / Spülen / Edelstahlflächen
  • Spülmaschinen, Heisswassergeräte etc.
  • Flächen, welche häufig mit Wasser in Kontakt kommen

Sauerreiniger sind nicht für säureempfindliche Leichtmetall- / Karbonat- (Marmor) / Feinsteinflächen geeignet, da sie die Materialien auflösen können!

Der neutrale Reiniger:
Neutrale Reiniger enthalten hauptsächlich Tenside oder Seifen, Alkohole, Lösungsmittel u.a. Chemikalien.

pH-Wert Skala

Geeignet für die Reinigung von:

  • allen empfindlichen Flächen, wenn keine sauren oder alkalischen Reiniger zum Einsatz kommen sollen, auch Fenster (Glas), Leichtmetalle (z.B. Aluminium), Marmor, Holz, empfindliche Kunststoffe

Der alkalische Reiniger:
enthält mehr oder weniger starke Basen (Alkalien, Laugen), die Öle / Fette lösen.

pH-Wert Skala

Geeignet für die Reinigung von:

  • Böden / Fliesen / Außenflächen
  • Armaturen / Spülen / Edelstahlflächen
  • Pfannen, Backöfen, Konvektomaten
  • Flächen, welche häufig mit Fett / Öl / grobem Schmutz in Kontakt kommen

Alkalische Reiniger sind nicht für säureempfindliche Leichtmetall- / Aluminiumflächen geeignet, da sie die Materialien auflösen können!

Häufig werden Reinigungsprodukte als Konzentrate oder Hochkonzentrate angeboten. Bei deren Anwendung ist es von äußerster Wichtigkeit, die empfohlene Anwendungskonzentration einzustellen, damit Überdosierung unterbleibt.

Das schützt vor Materialschädigung, entlastet die Umwelt und den Geldbeutel.

Bei leichten Verschmutzungen (in der Unterhaltsreinigung) reichen oft kleinste Mengen der Chemie aus, um einen Effekt zu erreichen: die Benetzung der Schmutzpartikel mit Wasser, damit ein Übergang von der Oberfläche in die wässrige Phase gelingen kann.

Bei Überdosierung verbleiben häufig noch Reste der Reinigungschemie auf der zu reinigenden Oberfläche und verursachen klebrige Filme. Dort können sich dann vermehrt Schmutzpartikel und auch Keime ansiedeln.
Die Folge: Es muss noch früher nachgereinigt werden..

Reinigung ist kein einfaches Geschäft. Ohne Einsatz von Reinigungschemie wird Saubermachen möglicherweise zum ernsten Problem, insbesondere in der professionellen Gebäudereinigung. Aus diesem Grunde ist die regelmäßige Schulung und Einweisung von Reinigungskräften ein Muss!

Wenn im häuslichen Privatbereich entsprechend professioneller mit diesem Thema umgegangen würde, könnte sicherlich eine sehr große Menge an Reinigungschemie eingespart werden, und das weltweit..

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