Bad / Sanitär / Nassbereiche

Die Reinigung von Nassbereichen wie Bad, WC, Dusche, Sauna und Schwimmbad bringt besondere Probleme mit sich. Denn hier gilt es, nicht nur normale organische Verunreinigungen wie Schmutz, Körperfette, Öle und Reinigungsmittelreste von Shampoo und Duschgel nach dem Gebrauch zu entfernen, sondern ebenfalls anorganische Ablagerungen aus dem Leitungswasser.

Überall dort, wo Flächen regelmäßig mit Wasser in Kontakt kommen, bilden sich feine Kalkrückstände, die nach und nach wachsen und dickere Schichten bilden. Je härter das Wasser, desto schneller wachsen diese Kalkschichten. Solche Kalkschichten sind rauh. Organischer Schmutz haftet hervorragend an verkalkten Oberflächen und darin verbreiten sich vermehrt Mikroorganismen. Ein El Dorado für Bakterien, Pilze und Viren. Je mehr Kalk, desto mehr Schmutz. Ein Teufelskreis.

Abhilfe durch säurehaltige Sanitärreiniger

Es sei denn, man hat die richtigen Reinigungsprodukte zur Hand. Geeignete Sanitärreiniger enthalten idealerweise Säuren, die den Kalk auflösen und von der Oberfläche entfernen. In Kombination mit geeigneten Tensiden, also waschaktiven Substanzen, können gleichzeitig wasserunlösliche Schmutz- und Fettablagerungen entfernt werden. Alles in einem Arbeitsgang.

Eine alte Marotte sollte aber stets vermieden werden: der Einsatz von Scheuerpulvern oder Schwämmen mit harter Scheuerfläche. Durch solche Mittel werden nach und nach die glatten Oberflächen von Keramik, Kunststoff und Metall aufgerauht. An solchen rauhen Oberflächen kristallisiert der Kalk aus dem Wasser dann noch besser und schneller. Die ursprünglich glänzenden Flächen werden schnell unansehnlich und schlecht zu reinigen.

Die Wahl des richtigen Sanitärreinigers

Es existieren unzählige Sanitärreiniger von genauso vielen Herstellern auf dem Markt. Da ist die Auswahl schwierig. Wer im Supermarkt fündig wird, wird regelmäßig zur Sprühflasche eines Markenherstellers greifen. Die Werbung in Funk und Fernsehen verspricht ja viel Gutes. Da wären nur einige kleine Probleme: die Produkte machen die Sanitärreinigung sehr teuer und sind in den meisten Fällen auch stark überdosiert. Der Säuregehalt in den Produkten ist häufig so gewählt, dass ein mehrfacher Säureüberschuss in Bezug auf die zu lösenden Kalkflächen erreicht wird.

Das ist schlecht für die zu reinigenden Oberflächen, insbesondere für die Armaturen. Diese werden zuerst angegriffen und werden mit der Zeit stumpf und matt. Aber auch die Umwelt leidet unter solch einer Chemikalienvergeudung in erheblichem Maße.

Sanitärreiniger: saure Reiniger

Also was bleibt zu tun? Die Lösung liegt in der Verwendung von säurehaltigen Reinigungsmitteln, welche die professionellen Gebäudereiniger schon immer verwenden. Und das aus gutem Grunde. Der Säuregehalt in den verdünnten Anwendungslösungen reicht aus, um den abgelagerten Kalk auf den Flächen nachhaltig zu entfernen. Auf diese Weise können bei regelmäßiger Anwendung sämtliche Flächen mühelos kalkfrei gehalten werden, ohne dass es einer arbeitsintensiven, mechanischen und Kratzer verursachenden Reinigung bedarf.

Entscheidend für die Qualität des Sanitärreinigers ist die darin enthaltene kalklösende Säure, denn nicht jede Säure ist zur schonenden Sanitärreinigung geeignet. In den meisten professionellen Sanitärreinigern ist mittlerweile Amidosulfonsäure enthalten, da sie sehr effektiv wirkt aber keine Korrosionsschäden verursacht.
Häufig sind auch Milchsäure oder Zitronensäure enthalten.
Problematisch sind immer die starken Mineralsäuren wie z.B. Salzsäure oder Schwefelsäure. In einigen Reinigungskonzentraten, welche zur Grundreinigung verwendet werden, ist zusätzlich die ebenfalls geeignete Phosphorsäure enthalten, um den Kalklöseeffekt zu verstärken.
Aber auch Vorsicht mit den alten Hausmitteln wie Essigsäure. Essig in hoher Konzentration wirkt stark korrosiv und kann Armaturen langfristig auch schädigen!

Fazit

Sprühfrisch Sanitär EUCALYPTUSDie anwendungsfertige Lösung sollte immer bei der Hand sein und z.B. vor jedem oder jedem
zweiten Duschen kann die gesamte Dusche einmal ausgesprüht werden. So kann beim Duschen mit dem Duschwasser die gesamte Duschkabine gleich gereinigt werden. Ungefähr einmal pro Woche sollte dann mit einem weichen Schwamm nachgereinigt werden.
Toilette und Spülbecken können täglich besprüht werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass man mit geringstem Arbeitsaufwand immer saubere Flächen und Armaturen im Bad vorfinden kann.

Apropos schlechte Gerüche: wer Sanitärreiniger mit Eucalyptusduft verwendet, kann schlechten Gerüchen sofort den Garaus machen.

NaturaTrade hält verschiedene Typen von sauren Reinigern vor:

1) anwendungsfertiger Sprühreiniger mit Citronensäure/Eucalyptusduft
2) Sanitär-Hygienereiniger mit Alkohol/Peressigsäure
3) Sanitär-Grundreiniger mit Phosphorsäure/EucalyptusduftPES Pro & PES Plus Sprühdesinfektion

Die hygienische Badreinigung kann mit Peressigsäure-haltigen Sprühreinigern wie Peressigsäure Alkohol Pro (Sprühdesinfektion, fast rückstandsfrei) und mit Peressigsäure Alkohol Plus (saurer Desinfektionsreiniger) durchgeführt werden. Besonders geeignet ist PES Alkohol Plus auch zur Reinigung von verkalkten Duschköpfen und Wasserhähnen sowie zur Entfernung hartnäckiger Verfärbungen der Kachelfugen, die häufig durch Schimmelbefall rötlich bis schwarz verfärbt sind.

Eine Neuheit stellen die stark duftenden, rückstandsarmen Sprühreiniger mit 70%igem Alkohol dar. Die desinfizierende Wirkung von Lösungen mit 70% Alkoholgehalt ist schon lange bekannt. Neu sind jetzt die verfügbaren Duftreiniger mit verschiedenen Duftnoten wie: Lavendel, Himbeere, Erdbeere, Orange, Vanille u.a.. Die zu reinigenden Flächen werden eingesprüht und nach ca. 30 Sekunden mit einem sauberen Tuch trockengewischt. Es verbleibt ein intensiver, angenehmer Raumduft. Besonders lange hält der Duft an, wenn die Duftlösung auf Textilien wie Teppiche oder Handtücher aufgesprüht wird. Für immer: schlechte Gerüche ade..

Sprühalkohol70% neutral

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Sprühalkohol 70% HimbeereSprühalkohol 70% LavendelSprühalkohol 70% OangeSprühalkohol 70% Vanille

 

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