Hautkrankheiten

Die Haut ist funktionell das größte und vielseitigste Organ des menschlichen und tierischen Körpers. Als Hüllorgan mit ca. 2 Quadratmetern Fläche beim Menschen dient es zur Abgrenzung des Körpers von Innen und Außen im Wesentlichen zum Schutz vor Umwelteinflüssen. Als Sinnesorgan mit über 4 Millionen Rezeptoren an der Oberfläche lässt sie den Körper Kälte, Hitze, Schmerz und auch Lust empfinden.

Der Anteil an Wasser im menschlichen Körper beträgt ca. 70%. Die Haut speichert insgesamt rund ein Viertel des gesamten Körperwassers. In Sensor- und Schutzfunktion übernimmt die Haut auch einen wichtigen Teil zur Regulierung der Körpertemperatur.
Aus verschiedenen Schichten aufgebaut (Oberhaut = Epidermis, Lederhaut = Cutis / Dermis, Unterhaut = Subcutis), erneuert sich die Haut aller 28 Tage. Aufgrund ständiger Neubildung der Basaltzellen (in der untersten Schicht der Oberhaut) werden darüber liegende Zellschichten kontinuierlich weiter nach oben, also nach außen manövriert. In der äußeren Hülle trocknen diese Zellen dann aus und verhornen. Diese Art der Schuppenbildung produziert täglich rund 14 Gramm abgestorbene Hautschuppen.
Mit zunehmendem Alter lassen diese Vorgänge der Hauterneuerung kontinuierlich nach. Die Haut speichert entsprechend immer weniger Wasser und wird nach und nach faltig und runzelig.

Die Hautoberfläche weist eine große Zahl an Talgdrüsen auf, welche den Fetthaushalt regeln. Diese Drüsen scheiden ein Sekret aus (Sebum = Hautfett), das im wesentlichen aus Triglyceriden, Wachsestern, Fettsäuren und Squalen besteht. Squalen ähnelt chemisch dem Vitamin E und ist beispielsweise für die Glätte der Haut unentbehrlich.
Die Schweißdrüsen hingegen produzieren, im Gegensatz zu den Talgdrüsen, die wässrigen Sekrete. Bei körperlicher Anstrengung und großer Hitze können bis zu 10 Liter Schweiß abgesondert werden. Die Abkühlung der Hautoberfläche wird durch Verdampfen des Schweißes bewirkt. So kann der Körper nicht überhitzen, was sonst ernsthafte Schädigungen nach sich ziehen könnte. Auf diesem Wege werden zudem noch Abbprodukte des körpereigenen Stoffwechsels entsorgt.

Wichtig für die Haut ist ein günstiger pH-Wert im sauren Bereich (pH 5-6). Gesunde Haut weist einen dünnen Schutzmantel, der aus den Sektreten der Talg- und Schweißdrüsen, Aminosäuren und Milchsäure besteht. Zum Vergleich: neutrales Wasser hat einen pH-Wert von 7,0, saures Essigwasser zwischen pH 3 und pH 5, alkalische Seifen größer als pH 7,0. Wer also ständig ungeschützt mit Spül- und Waschmitteln oder alkalischen Seifen hantiert, der zerstört auf diese Weise den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.

Für den körpereigenen Schutz ist es deshalb unerlässlich, dass die Haut gesund bleibt und täglich ihre Aufgaben wahrnehmen kann. Denn die Gefahren aus der Umwelt sind nicht zu unterschätzen. Geschädigte Haut ist wie ein offenes Tor für Krankheitserreger wie Keime, Pilze, Viren, Parasiten, chemischen Molekülen und Umweltgiften jeglicher Art.

Über folgende, häufig auftretende Hautkrankheiten informieren wir noch ausführlich:

– Allergie / Kontaktallergie

Hautinfektion: Hautpilz / Nagelpilz > FORUM Hautpilz

Neurodermitis / Schuppenflechte.

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